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Wie du in den Flow kommst

Flow ist ein Zustand, in dem wir mental hoch leistungsfähig sind und ganz in unserer Tätigkeit aufgehen. Er stellt sich meist von selbst ein und läßt sich kaum willentlich herbeiführen. Es gibt aber ein paar Dinge, die Flow-Erleben begünstigen. Hier ein paar Strategien für mehr Flow-Momente:

Wähle eine Aktivität, die dich fordert

Die Anforderungen Aufgabe sollte deine Fähigkeiten leicht übersteigen. Eine zu leichte Aufgabe würde dich langweilen, aber wenn sie dich etwas fordert, bist du wirklich mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache. Ein klein wenig Unbehagen oder Nervosität darf dabei sein, aber es sollte dich nicht Überfordern, denn Stress und Anspannung vertragen sich nicht gut mit Flow. Das heißt auch, wenn die Tätigkeit anspruchsvoll ist, solltest noch immer das Gefühlt haben, die Lage im Griff zu haben.

Der Flow Zustand ist ein bißchen wie eine Bogensehne, die bei genügend Spannung den Pfeil ins Ziel katapultiert, aber bei zuviel Spannung reißt.

Vollständiger Fokus auf das Hier und Jetzt

Konzentriere dich ganz auf die Aufgabe. Entferne soviele Ablenkungen wie möglich aus deinem Umfeld, schalte, Smartphone und Fernseher aus und widme dich nur dieser einen Aufgabe statt mehrere Dinge im Multi-Tasking zu jonglieren.

Nimm also genug Zeit für dein Vorhaben, schaffe einen Rahmen, der möglichst wenig Störungen zulässt. Dabei kann es auch helfen den eignen Bio-Rythmus zu beachten, und eine Zeit zu wählen, in der du ausgeschlafen und üblicherweise konzentriert bis.

Weg Selbstzweifeln und Hinterfragen

Zweifel, innerer Selbstkritik und Hinterfragen fordern eine Menge mentalen Raum und bringen dich ab von der vollen Konzentration, die der Flow Zustand benötigt. Also gönne deinen inneren Kritiker mal eine Auszeit und versuche auf dein Bauchgefühl zu hören. Nimm dir erst nach deinem Werk Zeit für die kritische Betrachtung.

Die Aktivität motiviert dich intrinsisch

Such dir eine Aufgabe, die dich wirklich interessiert. Erst wenn du mit Neugierde und mit Leidenschaft an eine Tätigkeit herangehst, entsteht der Antrieb wie von allein und es entsteht das Gefühl sich kaum anstrengen zu müssen, was für Flow so typisch ist. Wichtig ist, dass sie die Aktivität an sich Lohn genug ist, sie weiterzuverfolgen und es nicht darum geht, etwas anderes damit zu erreichen.

Wenn du also öfter Flow erleben möchtest, suche dir Tätigkeiten und Aufgaben, die dich wirklich motivieren, und widme ihnen deine volle Aufmerksamkeit. Dann kann dir der Flow Zustand helfen, deine Projekte mit besonders viel Hingabe und Energie anzugehen.

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