Sei es ein fesselndes Buch, ein bezaubernder Film, oder ein spannendes Spiel – jeder von uns dürfte das Gefühl kennen, die Wirklichkeit für eine kurze Zeit zu vergessen, und plötzlich Teil einer fiktiven Szenerie zu sein, weil man ganz in den einer immersiven Geschichte gezogen wurde. Der Begriff Immersion kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie “Eintauchen”. In Bezug auf Bildungsrollenspiele soll es hier in das Eintauchen in fiktive Welten gehen.

Immersion spielt auch beim Einsatz von Filmen und Computerspielen eine wichtige Rolle, denn auch diese Medien versuchen ihre Adressaten in die Illusion einer anderen Realität eintauchen zu lassen, und dabei die reale Welt für eine Zeit lang auszublenden. Es ist ein wichtiges Thema und mittlerweile in der Spieleszene ein echter Trend-Begriff geworden. Gerade im digitalen Spielebranche versuchen die Produzenten möglichst immersive Spielerlebnisse zu erschaffen. Kein Wunder: Das Gefühl wirklich Teil der dargestellten Welt zu sein, sorgt für eine besonders hohe Motivation und Spielengagement bei den Spieler*innen, sie verbringen mehr Zeit mit einem Szenario, das sie als immersiv erleben, investieren deutlich mehr Energie darin und können starke emotionale Bezüge dazu entwickeln.
Aber Immersion ist nicht nur in der digitalen Spielebranche ein wichtiges Thema. Auch in analogen Rollenspielen ist Immersion ein wichtiges Spielelement, und man versucht ein möglichst glaubhaftes und intensives Erlebnis der Spielwelt zu bieten. Im Liverollenspiel kommen Kostüme, Requisiten, zum Setting passende Spielorte zum Einsatz, während Pen&Paper Rollenspiele auf stimmungsvolle Bilder, Texte und die Erzählkunst der Spielleitung setzen.
Doch was ist wirklich immersionsfördernd, und was bricht Immersion? Mehr dazu erfahrt ihr in meinem nächsten Blog Artikel.
